DJV Pressemeldung

Auslandsjagd: Politik von Umweltministerin Hendricks stoppen
Erneut hat das Bundesumweltministerium versucht, auf europäischer Ebene die Einfuhr von legalen Jagdtrophäen zu erschweren. Ohne Abstimmung innerhalb der Bundesregierung. Erfolglos, wie sich jetzt herausstellte. Bereits im Vorfeld haben Landwirtschaftsministerium sowie die EU-Direktoren für Wildtiermanagement und Jagd den Vorstoß abgelehnt.

DJV Pressemeldung

Afrikanische Schweinepest erreicht Tschechien
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von den ersten beiden Fällen der Afrikanischen Schweinepest in der Tschechischen Republik. Entdeckt wurden zwei infizierte Schweine. Der nächstgelegene Fundort ist 400 Kilometer entfernt in der Ukraine. Der DJV bittet Jäger in Deutschland um erhöhte Aufmerksamkeit.

Laschet geht auf die Jäger zu
Neues Gesetz soll Gängelung beenden

-Stephan Rechlin- Gütersloh - Die Umerziehung der nordrhein-westfälischen Jäger ist beendet. In einem neuen Landesjagdgesetz strebt der künftige Ministerpräsident Armin Laschet vor allem einen neuen, partnerschaftlicheren Umgang mit den gut 93 000 Jägern im Land an.

Rosendahl

Frische Blumen aus altem Gerät
LOV und Oldtimerfreunde Osterwick säen mehrere Kilometer Blühstreifen an Radwegen
Von Frank Wittenberg

Osterwick. Das „Schätzchen“ hinter dem historischen Fendt Farmer 2, den Helmut Wernsmann steuert, hat schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel. „Hinter so einem Modell bin ich als Kind selbst gelaufen, aber da wurde es von einem Pferd gezogen“, lächelt Friedhelm Graute mit Blick auf die Isaria-Sämaschine aus den 50er Jahren. Die Oldtimerfreunde und der LOV aus Osterwick machen gemeinsame Sache – und legen etwa fünf Kilometer Blühstreifen rund um das Dorf an, um einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt zu liefern.

Coesfeld 20.04.2017 (AZ)

Eine Frage an:
Hegering-Leiter
Hermann Josef Israel

Am Dienstag sind zwei schottische Hochlandrinder ausgebrochen und
letztlich durch den herbeigerufenen Jäger erschossen worden.
Hätte es nicht auch eine Betäubung getan?

 

 

 

 

 

 

 

Hermann Josef Israel ist
Leiter des Hegering Coesfeld 
in der Kreisjägerschaft

 Hermann Josef Israel: Das entscheidet der Jäger ja nicht, es handelt sich hier auch nicht um Jagdausübung, sondern um Hilfestellung in einem Notfall. Betäubungsmittel hat ein Jäger grundsätzlich nicht dabei, wie also soll das gehen? Die Rinder stellten mit Sicherheit eine Gefahr dar. Der Eigentümer hat sich von daher wohl dazu entschlossen, die Tiere töten zu lassen, bevor sie auf die Straße rennen und einen Unfall verursachen, bei dem möglicherweise Menschen sterben.vth

 

Zum Artikel vom Vortag:

Coesfeld 19.04.2017 (AZ)

Ausgebrochene Rinder erschossen

Coesfeld. Zwei schottische Hochlandrinder haben am Dienstag um 5.40 Uhr einen Hubschraubereinsatz der Polizei hervorgerufen. Die Tiere wurden am Ende von einem hinzugezogenen Jäger erschossen. Sie waren im Bereich der B 525 unterwegs und stellten laut Polizei eine Gefahr für den Straßenverkehr dar. Da sich die Tiere „dem polizeilichen Zugriff zunächst durch Flucht entzogen haben, wurde ein Hubschrauber eingesetzt“, so die Polizei in ihrer Mitteilung wörtlich. Die Besatzung sichtete die Tiere. Ein Einfangen sei nicht möglich gewesen, so dass die Rinder durch einen Jäger erlegt worden seien.

 

Kreis Coesfeld
Meister Lampe fehlt seine Apotheke
Eine Spurensuche im Nonnenbachtal

Von Detlef Scherle

Nottuln. Man könnte meinen, Meister Lampe hätte in diesen Tagen vor Ostern viel zu tun – und ist deswegen nicht auf seinem angestammten Areal anzutreffen. In Wahrheit ist der Grund aber ein anderer. Es gibt immer weniger Hasen im Kreis Coesfeld. „Die Entwicklung ist dramatisch“, weiß Karl Weckendorf, Leiter des Hegerings Nottuln-Havixbeck, der heute gemeinsam mit dem Naturfreund Jürgen Gerhard im Nonnenbachtal unterwegs ist, um nach Lepus europaeus Ausschau zu halten.

Schnappfalle im Kuhlenvenn

07.03.2017  Bei einem Spaziergang mit ihrer Familie entdeckte Theresa Böwing im Kuhlenvenn eine angekettete Schnappfalle, die direkt an einem Bachlauf aufgestellt war. „Unser Hund ist beinahe hineingelaufen, und Kinder mit Fahrrädern waren hier ebenfalls unterwegs“, schreibt sie. Um zu verhindern, dass Mensch oder Tier zu Schaden kommen, lösten die Spaziergänger die sehr wahrscheinlich verbotene Falle mit einem Stock aus. Bei solchen Entdeckungen, so hieß es auf Anfrage in der Polizeipressestelle Borken, sei es angebracht, die Polizei oder die Forstbehörde zu verständigen.

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2017 ist das Jahr des Waschbären
Pressemitteilung DJV

Seit mehr als 80 Jahren sind Waschbären in deutschen Wäldern unterwegs. Ohne nennenswerte Fressfeinde breiten sich die Neubürger aus Nordamerika rasant aus. Jäger und andere Naturschützer beobachten seit Jahren einen Einfluss auf die heimische Artenvielfalt. Umso wichtiger, sich intensiv mit dem nachtaktiven Räuber auseinanderzusetzen.

Symbolträchtiger Protest
Jäger finden 117 601 Unterstützer / Unterschriftensammlung gegen Landesjagdgesetz

-Hilmar Riemenschneider- Düsseldorf - Verbissen und heftig wurde bis zuletzt um das Landesjagdgesetz ge­stritten. Landtagspräsidentin Carina Gödecke bemühte sich deshalb am Donnerstag um eine lockere Stimmung, als sie 117 601 vom Landesjagdverband gesammelte Unterschriften entgegennahm. „Dann muss ich noch den Locher holen“, scherzte sie, weil ihr Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg die letzten ganz frisch ­be­stätigten Unterschriften in einer Mappe übergab. Alle anderen Unterstützer der Volksinitiative gegen das Jagdgesetz hatte der Verband in 90 Aktenordnern abgeheftet: „Wir wünschen uns sehr, dass sich der Landtag und die Fraktionen noch einmal mit dem Gesetz befassen“, bekräftigte Müller-Schallenberg das Ziel der Initiative. Die Jäger hätten viel mehr als die erforderlichen Unterschriften gesammelt, meinte Gödecke anerkennend, beschied aber dann nüchtern: Die Übergabe sei nur ein formaler Akt. Ab jetzt laufe ein festgelegtes Verfahren.

Unterschriften gegen Jagdgesetz

-lnw- Düsseldorf - Die Jäger in Nordrhein-Westfalen geben ihren Widerstand gegen das neue Landes-Jagdgesetz nicht auf. Eine Volksinitiative für ein „praxisgerechtes Jagdgesetz“ hätten bereits 117 000 Menschen unterschrieben, teilte der Landesjagdverband (LJV) mit. Damit sich der Landtag mit dem Antrag befassen muss, sind nur 66 000 Unterschriften nötig. Der Landtag hatte 2015 ein neues Jagdgesetz verabschiedet, das unter anderem ein Verbot bleihaltiger Munition enthält, den Abschuss wildernder Katzen verbietet und die Jagd auf bestimmte Tierarten einschränkt. Gegen die neuen Regeln laufen die Jäger Sturm. Der Landesjagdverband unterstützt unter anderem Verfassungsbeschwerden gegen das Gesetz. Das neue Gesetz sei auch für den Erhalt der Artenvielfalt unbrauchbar, weil es die Jagd auf Beutetiere wie den Fuchs deutlich erschwere, sagte LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg. In einigen Wäldern „scheinen die Füchse wie im Schlaraffenland zu leben“ – auf Kosten der schützenswerten Arten im offen Land.

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