Hündin Venya vom Ahler Esch siegte erst im Stechen

Hundetag des Hegerings: Jagdhunde in allen Prüfungen erfolgreich

Bei herrlichem Sommerwetter konnte der Hundetag 2018 am 18.08. unter der Führung von Petra Bitting mit großem Erfolg durchgeführt werden. Bei strahlendem Sonnenschein traf man sich in Flamschen, wo die Hundefreunde vom Hegeringleiter Hermann Josef Segbert begrüßt wurden. Nach Begrüßung durch die Jagdhornbläser ging es in Gruppen in die einzelnen Reviere, die von den Revierinhabern für diesen Hundetag zur Verfügung gestellt waren. Ihnen wurde hierfür besonders gedankt.

Nachhaltigkeitsbericht

Jäger schützen den Wald in NRW


-lnw- Herford/Münster - Um Bäume zu schützen und die Schweinepest einzudämmen haben die Jäger im NRW-Staatswald wieder mehr Tiere erlegt. In der abgelaufenen Jagdsaison wurden über 3100 Wildschweine abgeschossen. Das sind 45 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie aus dem diesjährigen Geschäftsbericht des Landesbetriebs Wald und Holz hervorgeht, der am Montag in Herford vorgestellt wurde.


Weil sie junge Bäume abfressen und Baumrinden beschädigen können, ist auch die Jagd auf Rehe, Hirsche und Muffelwild wieder leicht verstärkt worden: 6300 waren es im vergangenen Jagdjahr. Im Jahr davor waren rund 200 Tiere weniger getötet worden. 2014/15 waren es sogar nur 5200 Wiederkäuer.


Die verstärkte Jagd auf Wildschweine soll dagegen der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest vorbeugen, die seit einigen Jahren vor allem in Osteuropa auftritt. Der Erreger tritt bei Haus- und Wildschweinen auf, für den Menschen gilt er als ungefährlich. Auch die Landwirte wollen die Wildschweinpopulation begrenzen, weil die Tier ihre Felder beschädigen.


Der NRW-Staatswald macht mit 118 000 Hektar etwa 13 Prozent der hiesigen Waldfläche aus. Der größte Teil befindet sich in Privatbesitz. Einen Großteil seiner Einnahmen erwirtschaftet der Landesbetrieb Wald und Holz über die Vermarktung von Holz. Gute Nadelholzpreise haben die Umsätze um 4,7 Prozent auf 31,9 Millionen Euro steigen lassen. Stark nachgefragt seien vor allem Fichtenstämme ge­wesen, so der Bericht. Auch die Eiche aus dem Staatswald war nach wie vor sehr begehrt. Wie in den Vorjahren wurden im landes­eigenen Forstbetrieb rund 540 000 Kubikmeter nutz­bares Holz geschlagen.

Politischer Nachwuchs für die Jägerschaft. Als Jungjäger kann sich der FDP-Politiker Christian Lindner nun hautnah und verantwortungsvoll mit den brennenden Themen der Jägerschaft beschäftigen.

Jäger erlegen mehr Wildschweine als je zuvor


-lnw- Dortmund - Im Kampf gegen Wildschäden und die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest haben Jäger in Nordrhein-Westfalen im Jagdjahr 2017/18 so viele Wildschweine erlegt wie noch nie. Nach vor­läufigen Zahlen wurden vom 1. April 2017 bis Ende März 2018 mehr als 60 000 Tiere zur Strecke gebracht, wie der Landesjagdverband NRW am Dienstag in Dortmund berichtete. Dies seien über 50 Prozent mehr als im Vorjahr.


Die Afrikanische Schweinepest breitet sich seit Jahren in Osteuropa aus und rückt zunehmend nach Westen. Einen Impfstoff gibt es nicht. Experten sehen die Gefahr einer Einschleppung der Seuche nach Deutschland etwa durch weggeworfene Lebensmittel an Raststätten. Der Erreger ist für den Menschen ungefährlich. Bei Schweinen verläuft die Erkrankung meist tödlich.


Mit der Verringerung des Wildschwein-Bestandes wollen die Behörden das ­Risiko einer Seuche ver­ringern. Wegen der Gefahr hatte die NRW-Landesregierung Anfang des Jahres die Schonzeit für Wildschweine aufgehoben und die Jagd im ganzen Jahr erlaubt.


Jäger fordern rasche Korrekturen

-hir- Düsseldorf - Ein Jahr nach der NRW-Wahl drängt der Landesjagdverband auf eine zügige Korrektur des Landesjagdgesetzes. Ein wichtiger Punkt ist, dass die von Rot-Grün auf 27 Arten reduzierte Liste bejagbarer Tiere wieder an den bundesweit geltenden Katalog angeglichen werde, sagte der Präsident des Landesjagdverbandes, Ralph Müller-Schallenberg. Von den 140 gelisteten Arten kämen in NRW 70 bis 80 vor, für deren Hege die ­Jäger wieder zuständig sein wollen: „Wenn es Wildarten gibt, die einen Überbestand entwickeln, dann muss man das regulieren.“ Zum Schutz des Niederwilds und von ­Bodenbrütern müsse die Jagd auf Füchse erleichtert werden. Mit Blick auf die ­Afrikanische Schweinepest forderte Müller-Schallenberg, Wildschweine müssten auch in befriedeten Bezirken gejagt werden können.

Quelle: AZ vom 07.06.2018

Niederländische Fänger jagen die Plagegeister  im Kreis Borken



-Elmar Ries- Rekken - Nutrias werden hierzulande kaum wahrgenommen, in den Niederlanden hingegen gelten sie als ernsthafte Gefahr. Knapp 60 Prozent des Landes liegen un­terhalb des Meeresspiegels; zum Schutz vor Überflutungen sind selbst Bäche oftmals eingedeicht. Für die Sumpfbiber sind aber gerade Deichlandschaften ein Paradies. Wasser unmittelbar vor der Haustür und Hügel zum Bauen von Bauen. Zu dumm, dass ein so unterhöhlter Deich bei Hochwasser leicht bricht.


Also werden die Tiere, die für den Laien aussehen wie um das doppelte vergrößerte Ratten, im Nachbarland rigoros gejagt. „Noch sind die Niederlande fast nutriafrei“, sagt Deichgraf Hein Pieper von der Waterschap Rijn en Ijssel, der regionalen Wasserwirtschaftsverwaltung. Und so soll es gefälligst auch bleiben.

 

Nordrhein-Westfalen übernimmt Gebühren für die
Untersuchung von Schwarzwild auf Trichinen

Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann: „Wildschweinbejagung ist neben vielen anderen Maßnahmen ein wichtiges Instrument gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest“

Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt ab dem 1. April 2018 die bei den Kreisen und kreisfreien Städten anfallenden Untersuchungsgebühren für die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild. Für das Jahr 2018 werden die Kommunen gebeten, keine Gebühren von Jägerinnen und Jägern für die verpflichtende Untersuchung zu erheben. Bisher war nur die Trichinen- Untersuchung von Frischlingen von den Gebühren befreit.

„Das Ausbreitungsrisiko der Afrikanischen Schweinepest kann unter anderem durch die Bejagung von Wildschweinen minimiert werden. Da dies für die Jägerschaft einen zusätzlichen Jagdaufwand bedeutet, werden wir sie durch die Übernahme der Untersuchungsgebühr entlasten. Damit setzen wir außerdem einen Anreiz, die Bejagung auch dann aufrecht zu erhalten, wenn die Markpreise durch mehr Wildangebot sinken“, sagte Umwelt-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich von Osteuropa weiter nach Westen aus. Expertinnen und Experten sind sich einig, dass ein Eintrag der Seuche am ehesten in die Wildschweinpopulation zu erwarten ist.

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen Pressestelle

Pressemitteilung

 „Laudate Naturam“
Konzert mit Gregorianischen Gesängen und jagdlicher Hornmusik

Am Sonntag, dem 15. April 2018, 19.00 Uhr findet in der Klosterkirche Gerleve das Konzert „Laudate Naturam“ statt.

 Die Naturhorngruppe der Jagdhornbläser Hubertus Coesfeld lädt in diesem Jahr im Rahmen der Konzertreihe des „Forum Gerleve“ zu einem ganz besonderen Konzert: die jahrhundertealten Traditionen der Mönche und Jäger, Gregorianischer Gesang und Hörnerklang, kombiniert zu einem Lob der Natur.

Der Düsseldorfer Hornist Oliver Kersken hat es geschafft, in der von ihm komponierten Naturhornmesse (Uraufführung 2016), wunderschöne gregorianische Elemente einzubauen, die den Gesang der Mönche zwar nicht begleiten, aber doch harmonisch ergänzen 

Die Mönche werden unter der Leitung von P. Norbert Bücker OSB. gregorianische Werke singen, in denen sie die Natur als Ausdruck des göttlichen Wirkens preisen. 

Zu dieser Veranstaltung sind alle Freunde der Natur und Interessenten des Hörnerklangs eingeladen, die sich Zeit für eine Stunde der Besinnung und Andacht nehmen und an einem besonderen Klangerlebnis teilhaben möchten. Der Eintritt ist frei.

Jagdhornbläser

Hubertus Coesfeld  

 

Polizei befreit Hirsch in Not


Ein Damhirsch verhedderte sich mit seinem Geweih
im Stacheldraht. Die Polizei befreite das Tier mit Hilfe
eines Jägers. Foto: Polizei

Dülmen - Nochmal Glück gehabt: Ein Damhirsch stand im Linnert in Hausdülmen vier Tage an der gleichen Stelle mit gesenktem Kopf, weil er sich im Stacheldraht verheddert hatte. Schuld war sein "Kopfschmuck".  

 Einen Damhirsch in misslicher Lage hat die Polizei im Linnert in Hausdülmen am Montagnachmittag (12.03) befreit. Ein Spaziergänger hatte den Hirsch schon vor vier Tagen an gleicher Stelle gesehen und war davon ausgegangen, dass sich das Tier alleine befreit, teilte die Polizei mit.

Der Damhirsch hatte jedoch ein Netz um sein Geweih gewickelt und sich damit am Waldrand in einem Stacheldraht verfangen. Mit Unterstützung durch den Jäger gelang es den Polizisten, den Damhirsch zu befreien. Dieser lief den Angaben der Beamten zufolge sichtlich erleichtert in den Wald davon.

(AZ vom 14.03.2018)

150 Kilometer Blühstreifen

Coesfeld. „Wir sind begeistert von der enormen Beteiligung an der Blühstreifen-Aktion der Landwirte aus den verschiedenen Ortsverbänden“, freut sich Michael Uckelmann, Vorsitzender des Kreisverbandes der Landwirte. „Dabei verzichten wir auf einen Teil unserer Ernte und damit auf den Erlös, genau wie auf eine Förderung oder ein Sponsoring. Vielmehr wollen wir Landwirte mit dieser Aktion auf unser Engagement für den Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt aufmerksam machen.“ Auch in diesem Jahr werden sich wieder viele Ortsverbände an der Aktion beteiligen. Die Saatmischung wurde auch schon von Mitbürgern für ihre Gärten gekauft.

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