Der erste Wolfsriss im Münsterland

-fk- Westerkappeln - Jetzt ist es amtlich: In Westerkappeln war ein Wolf unterwegs. Das Tier hatte im März innerhalb von 15 Tagen zweimal Damwild in einem Zuchtgehege in einer Bauerschaft gerissen. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (Lanuv) hat dies am Dienstag bestätigt. Es handelte sich dabei in beiden Fällen um dieselbe Fähe – so werden weibliche Wölfe genannt. Das Tier wird mit der Kennung GW965f geführt – „GW“ steht dabei für German Wulf, das „f“ für female (weiblich).


Die Wölfin hatte sich in Westerkappeln am 12. und am 27. März an dem Gehege unter einen Zaun durch­gegraben und jeweils ein Damtier getötet. Im ersten Fall wurde die Beute fast völlig aufgefressen, am 27. März wurde der Wolf nach dem Riss gestört. Der Kadaver blieb unversehrt. Es sind die ersten bestätigten Wolfsrisse im Münsterland.

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