Jahreshauptversammlung 2019

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

zur Jahreshauptversammlung mit Hegeschau am Freitag, dem 05. April 2019 um 19:30 Uhr in der Gaststätte „Zum Coesfelder Berg“ - Schulte Osthoff, Bergallee 51 in 48653 Coesfeld lade ich Sie herzlich ein.

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Vortrag von Anton Maas: „Prädatorenbejagung im Niederwildrevier“
  4. Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung vom 23. Februar 2018
    (Das Protokoll liegt zur Einsichtnahme aus)
  5. Kassenbericht
  6. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
  7. Wahl eines Kassenprüfers
  8. Jahresbericht des Hegeringleiters und der Obleute
  9. Ehrungen
  10. Besprechung der Hegeschau und Verleihung der Hegeringmedaillen
  11. Verschiedenes

 

Um den Jägerinnen und Jägern weiterhin einen Überblick über die Hege in den heimischen Revieren zu ermöglichen und um den Erfahrungsaustausch untereinander anzuregen, wollen wir an der Tradition der Hegeschau festhalten. Bitte bringen Sie deshalb Ihre Trophäen aus den Revieren unseres Hegerings bis um 18:00 Uhr in das Versammlungslokal.

Mit Waidmannsheil

Franz-Josef Segbert

Hegeringleiter

Verordnung zur Änderung der Landesjagdzeitenverordnung

 

29. März 2019, Düsseldorf/Dortmund (LJV). Mit der heutigen Verkündung der Verordnung zur Änderung der Landesjagdzeitenverordnung treten ab morgen, den 30. März, die folgenden Änderungen

der Jagd- und Schonzeiten in Kraft:

 

Die Jagdzeit ist bei allem Schalenwild wieder verlängert bis zum 31.01..

Schwarzwild darf abweichend davon bis zum 31.01.2023 ganzjährig bejagt werden, allerdings unter Beachtung des Elterntierschutzes nach § 22 Abs. 4 BJG. Außerdem ist zu beachten, dass in der Zeit vom 16.01. bis zum 31.07. bei der Jagd auf Schwarzwild die Bewegungsjagd sowie der Hundeeinsatz verboten sind, ausgenommen hiervon ist die Nachsuche.

 

Die Jagdzeit für Dam- und Sikawild beginnt jetzt wie für Rotwild am 01.08..

 

Dachse können nun vom 01.09. bis zum 31.12. bejagt werden, Jungdachse erstmals ganzjährig.

 

Die Vollschonung für die Waldschnepfe ist aufgehoben, sie kann wieder vom 16.10. bis zum 15.01. bejagt werden, wobei auch bei der Jagd auf Schnepfen brauchbare Jagdhunde einzusetzen sind.

 

Rebhühner bleiben ganzjährig geschont, und zwar bis zum 31.12.2023.

 

Die Jagdzeit der Rabenkrähe beginnt am 01.08. und endet am 10.03..

 

Juvenile Nilgänse können nun ganzjährig bejagt werden, ausgenommen in den Schutzgebieten des § 2 Nummer 2 der LJZeitVO, in denen sie vom 15.10. bis zum 31.01. ebenfalls mit der Jagd zu verschonen sind.

Die Jagdzeit für den Waschbären beginnt einen Monat früher, er kann also vom 01.08. bis zum 28.02. bejagt werden.

Wölfe: Klöckner und Schulze wollen reden


-dpa- berlin - Bundesland­wirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) wollen Mitte Januar klären, ob der Abschuss von Wölfen in Deutschland zum Schutz von Nutztieren erleichtert werden soll. Dies kündigten Sprecherinnen beider Ministerien in Berlin an. Schulze hatte bereits ­zugesagt, das Bundesnaturschutzgesetz zu ändern, um besonders auffällige Wölfe abschießen zu können. Eine Sprecherin ihres Ministeriums sagte jetzt, der Abschuss von Wölfen, die einen „ausreichend hohen Elektrozaun überwinden können“, sei heute schon möglich.


Ministerin Klöckner will offenbar mehr. In einem Brief an Schulze bittet ­Klöckner ihre Ressortkollegin, alle rechtlichen Möglichkeiten zur Reduzierung des Wolfsbestandes auszuschöpfen, die das internationale und europäische Artenschutzrecht bereithalte.

Schwarzbuch-Flops (23.01.17 Die Welt)

Hannover. Der Wolf ist zurück in Teilen Niedersachsens. Schon im Juli 2015 nahm daher offiziell das Wolfsbüro seinen Dienst beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf. Landesweit dienen seitdem eigens berufene Wolfsberater als ehrenamtliche Ansprechpartner für Tierhalter, Jäger sowie interessierte Bürger. Sie erfassen zudem die örtlichen Wolfssichtungen, um die Ausbreitung der Tiere genau im Blick zu haben. Dazu gehört auch die Aufnahme von Verkehrsunfällen, bei denen eines der unter Naturschutz stehenden Tiere zu Schaden gekommen ist.

Um die Arbeit der Wolfsberater noch weitreichender zu unterstützen, nahm die Region Hannover im Januar 2017 einen bundesweit bis heute einmaligen Spezialanhänger in Betrieb, mit dem die bei einem Unfall verletzten Wölfe zur weiteren Versorgung abtransportiert werden können.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Um dabei Mensch und Tier zu schützen, wurde das auf einem Hundeanhänger basierende Fahrzeug speziell an seine Aufgabe angepasst. Der Anhänger verfügt über wildtiersichere Innenwände, ein Transportbrett mit Fixiergurten, Stabschlingen und Netze zum Einfangen der Tiere, Bissschutzhandschuhe, einen Maulkorb und sogar eine Heizdecke für die verletzten Tiere. Um die Verkehrssicherheit an der Unfallstelle zu gewährleisten, ist der Anhänger zudem mit verschiedenen Beleuchtungseinrichtungen versehen. Diese Spezialanfertigung hat seinen Preis: Fast 11.000  Euro hat die Region Hannover für den Anhänger ausgegeben. Sie wollte ihn bei Bedarf auch den Nachbarlandkreisen Celle, Nienburg und Heidekreis zur Verfügung stellen.

Genutzt wurde der Anhänger seit seiner Anschaffung allerdings kein einziges Mal, da es keine Einsatzmöglichkeiten gibt. So kam es in der Region seit Inbetriebnahme lediglich zu zwei Unfällen. In beiden Fällen kam der Wolf bei dem Unfall zu Tode. Auch in den Nachbarlandkreisen gab es kein Ereignis, bei dem der Anhänger von Nutzen gewesen wäre.

Der fehlende Bedarf hat sich dabei schon vor der Anschaffung abgezeichnet. In den zwei Jahren vor der Anschaffung dokumentiert der NLWKN lediglich einen einzigen tödlich verunglückten Wolf in der Region Hannover. Über die geringe Anzahl von Unfällen darf sich der Wolfsfreund durchaus freuen, ärgern kann sich hingegen der Steuerzahler. Er hat 11.000  Euro für die Anschaffung eines Spezialanhängers bezahlt, von dem bereits im Vorhinein klar war, dass er kaum zum Einsatz kommen würde.

Nachlese:

Der Anhänger, nach Angaben der hannoverschen Regionalausgabe der "Bild" ein "crashsicheres, recycelbares" Modell ist 2,40 Meter lang, 1,20 Meter breit und 400 Kilo schwer. Bis zu vier Tiere können in ihm transportiert werden. Spezialwerkzeugen sollen die Einsätze erleichtern: Unter anderem gibt es ein transportables Rettungsbrett mit Fixier-Gurten, einen Maulkorb, bissfeste Schutzhandschuhe und Stabschlingen zum Einfangen der verletzten Wölfe. Bei Dunkelheit können in den Anhänger eingebaute Scheinwerfer für gute Sicht in der Umgebung des Wolfs-Krankenwagen sorgen. Auch eine Heizdecke ist an Bord - damit den verletzten Tieren beim Transport zum Tierarzt nicht kalt wird.

In der Region Hannover gab es zum Zeitpunkt der Anschaffung übrigens noch keine Wölfe. Das Gebiet galt lediglich als "Streifland". Prophylaxe ist im Tierschutz eben alles.

Schwarzbuch der Steuerzahler 2018/19

27.11.2018 - Bayrischer Rundfunk

CDU will Abschuss von Wölfen erleichtern

Wölfe sollen leichter abgeschossen werden dürfen. Das steht in einem Positionspapier der Union-Bundestagsfraktion. Eigentlich hatte sich die Koalition aus CDU/CSU und SPD im Sommer auf einen Kompromiss in Sachen Wölfe geeinigt.

Wenige Monate nach der Einigung der großen Koalition über den Umgang mit Wölfen fordert die CDU, den Abschuss der Tiere zu erleichtern. In einem Positionspapier der Unions-Bundestagsfraktion heißt es nach Informationen des "RedaktionsNetzwerks Deutschland" (Dienstag), nötig seien "wolfsfreie Zonen", in denen Wölfe geschossen werden könnten.

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